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Für Kommunen

Das Telefon steht nicht still.

Und die Fragen sind immer dieselben: Öffnungszeiten, welches Formular, welche Unterlagen, wie ist der Stand. Jede für sich berechtigt — zusammen kosten sie jede Woche Stunden. Ein Assistent auf Ihrer Webseite beantwortet sie, ausschließlich aus dem, was Sie freigegeben haben.

rund um die Uhrauch samstags
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eine Zahlfürs Haushaltsjahr
Veröffentlichte Zahlen

Wie viel da tatsächlich zusammenkommt.

Nicht von uns, sondern von Städten, die ihre Zahlen selbst veröffentlicht haben. Sie zeigen, was ein Bürger-Assistent im Alltag abfängt — und was das für Ihr Haus bedeuten könnte.

Norderstedt · rund 80.000 Einwohner

Über 1.200 Anfragen im Monat

So viel beantwortete der dortige Assistent nach Angaben der Stadt im Jahr 2021. Ein Jahr zuvor, bei rund 800 Anfragen im Monat, entsprach das etwa einem Viertel aller Bürgerkontakte.

Bonn · rund 330.000 Einwohner

Rund 12,6 Anfragen je 1.000 Einwohner

Der zweite veröffentlichte Wert — und er liegt nah an Norderstedt. Zwei Städte unterschiedlicher Größe, dieselbe Größenordnung.

Hochgerechnet

15.000 Einwohner ≈ 60 Gespräche

Rund 240 Fragen im Monat, die im Bürgerbüro nicht mehr ankommen — und zwar auch die, die abends um acht und am Sonntag gestellt werden.

Der Unterschied

Er beantwortet nicht nur — er füllt aus.

Das ist die Funktion, die sonst niemand anbietet, und im Bürgerservice die nützlichste: Formulare werden im Gespräch ausgefüllt statt heruntergeladen.

„Wo kann ich meinen Hund anmelden?" — der Assistent erklärt es nicht nur, er bietet an, das Formular gleich auszufüllen. Feld für Feld, in normaler Sprache, am Ende als fertiges PDF. Auf Wunsch geht es direkt ans zuständige Amt.

Eine Bibliothek vorbereiteter Vorlagen liegt bereit. Und er erkennt aus freiem Text, worum es geht: „Ein Tier ist mir vors Auto gelaufen" führt von selbst zum richtigen Formular.

Was das im Bürgerbüro spart.

Kein „das Formular finden Sie auf unserer Webseite". Keine unvollständig ausgefüllten Bögen, die zurückgeschickt werden müssen. Und keine Wege für Menschen, die tagsüber arbeiten.

Wo eine Unterschrift nötig ist, steht das auf dem Deckblatt — daran ändert auch der beste Assistent nichts.

Formulare im Chat im Detail

Wer bei Ihnen mitredet

Vier Fragen, vier Antworten.

In einer Verwaltung entscheidet selten eine Person allein. Hier steht, was die anderen wissen wollen — damit Sie es weiterreichen können.

Der Bürgermeister: „Kann ich das vertreten?"

Ja — und es gibt Rückenwind. Nach dem eGovernment MONITOR befürworten rund 75 Prozent der Bürgerinnen und Bürger den Einsatz von KI in der Verwaltung, sofern die Entscheidung beim Menschen bleibt. Genau so ist der Assistent gebaut: Wo er unsicher ist, antwortet er nicht, sondern verweist auf Ihre Leute.

Der Hauptamtsleiter: „Was kostet uns das an Aufwand?"

In beiden Kommunalpaketen richten wir ein, lesen Ihre Webseite ein und prüfen die Antworten gegen echte Bürgerfragen, bevor der Assistent online geht. Danach genügt ein Blick pro Woche ins Postfach mit den unbeantworteten Fragen — das ist zugleich die ehrlichste Liste dessen, was auf Ihrer Webseite noch fehlt.

Der Kämmerer: „Was kostet es, und müssen wir ausschreiben?"

Wir sind in der Beta, deshalb steht noch keine Preisliste auf der Seite — fragen Sie den Betrag ab, Sie bekommen ihn schriftlich, bevor Sie sich zu etwas verpflichten. Fest steht die Form: ein Paketpreis, der Einrichtung, Auftragsverarbeitungsvertrag und Nachweise einschließt, einmal im Jahr abgerechnet — eine Zahl für den Haushalt, ohne Nachberechnung. Jede Gemeinde hat ihre eigene Wertgrenze für Direktaufträge; sagen Sie uns Ihre, dann schneiden wir das Angebot passend zu. Nach zwölf Monaten entscheiden Sie neu — es verlängert sich nichts von selbst.

Der IT-Leiter: „Wer betreibt das, und was passiert bei einem Ausfall?"

Wir. Es läuft nichts in Ihrem Haus, es gibt nichts zu installieren und nichts zu aktualisieren. Zwei Zeilen im Quelltext Ihrer Webseite genügen — der Rest liegt auf unserem Server in Deutschland. Fällt der Assistent aus, fällt Ihre Webseite nicht mit aus; das Chatfenster erscheint dann schlicht nicht.

Was im Gespräch immer kommt

Die Einwände, offen beantwortet.

Warum nicht einfach F13?

Weil F13 etwas anderes löst. Der KI-Assistent der Landesverwaltung unterstützt Ihre Mitarbeitenden bei der internen Arbeit — Vermerke, Texte, Recherche.

Unser Assistent sitzt auf Ihrer Webseite und beantwortet Fragen von Bürgerinnen und Bürgern, bevor sie zum Telefon greifen. Das eine ersetzt das andere nicht. Wenn Sie F13 einsetzen, ist das ein guter Grund, es zu behalten.

Wir haben doch schon Microsoft Copilot.

Copilot hilft Ihren Mitarbeitenden im Büro. Er steht nicht auf Ihrer Webseite und beantwortet keine Bürgerfragen.

Dazu kommt die Frage des Verarbeitungsorts, die bei Copilot regelmäßig zu Diskussionen mit dem Datenschutzbeauftragten führt. Unser Assistent verarbeitet auf einem Server in Deutschland, mit einem Sprachmodell aus Frankreich.

Und wenn die KI Unsinn erzählt — wer haftet dann?

Sie. Deshalb ist unser Assistent so gebaut, dass er ohne Beleg aus Ihren Unterlagen gar nicht antwortet.

Findet er nichts Passendes, sagt er das und verweist auf Ihre Kontaktwege. Ausführlich haben wir das auf einer eigenen Seite beschrieben — samt dem Urteil, das die Frage ausgelöst hat.

Was sagt der Personalrat dazu?

In der Regel wenig, weil keine Leistungs- oder Verhaltensdaten von Beschäftigten erfasst werden.

Der Assistent beantwortet Fragen von außen. Er sitzt auf der Webseite, nicht am Arbeitsplatz. Für Ihre Vorlage stellen wir eine Beschreibung der Verarbeitung bereit.

Müssen wir das ausschreiben?

In aller Regel nicht — der Jahresbetrag liegt bei einer Gemeinde Ihrer Größe deutlich unter den Wertgrenzen für Direktaufträge.

Was in Ihrem Haus gilt, steht in Ihrer Hauptsatzung — die Grenzen sind von Gemeinde zu Gemeinde verschieden. Sagen Sie uns Ihre, dann schneiden wir das Angebot passend zu. Und es verlängert sich nichts von selbst: Nach zwölf Monaten entscheiden Sie neu.

Mehr zur Haftungsfrage samt dem Urteil des OLG Hamm vom Mai 2026: Wer haftet, wenn Ihr Chatbot etwas Falsches sagt?

Probieren Sie es an Ihrer eigenen Webseite aus.

14 Tage mit Ihren Inhalten, Satzungen und Merkblättern. Wir richten gemeinsam ein — danach sehen Sie im Postfach, was Ihre Bürger tatsächlich fragen.